Glossar

Energetik

Energetik – Human-Energetik und Tier-Energetik. Bezeichnet die in Österreich geläufige und stattlich anerkannte Bezeichnung für Formen Geistigen Heilens.

Der Handlungsrahmen von Energetikerinnen und Energetikern ist von den Wirtschaftskammern definiert, ebenso ein Verhaltenskodex.

Über die Rechtsgrundlagen der Energetik können Sie sich ausführlich hier informieren, über die allgemeine Definition Geistigen Heilens (energetischen und medialen Heilens) hier.



Erzengel

Die Erzengel stellen die 12 „Aspekte” des Göttlichen dar. Sie sind die Grundkräfte, mit denen die Schöpfung gestaltet wird und somit die Quellen aller Energieformen der materiellen Schöpfung (mit Ausnahme der Erzseelen und Seelen).
Erzengel haben unter anderem die Aufgabe, mitschöpfende Wesenheiten („Hüterrassen”) zu unterstützen. Dieses Mitschöpfen aus der „Urmaterie” der Erzengelstrahlen wird „Präzipitation” genannt, Erschaffen mit dem göttlichen Licht. Beim Abweichen vom „Einen Gesetz”, der Liebe, wirken die Erzengel an der Orientierung und Heilung des Menschen mit. Heilerinnen und Heiler können mit dem Segen der Erzengel einen oder mehrere ihrer Strahlen als Heilkräfte durch ihr feinstoffliches System lenken.

Die Strahlen der Erzengel und die Zuordnung ihrer Strahlen zu den Chakren

StrahlFarbeChakraChakrenfarbeErzengelWeibl. ErgänzungAufgabe/ Wirkung
1.blauHalschakrablauMichaelFaithWille Gottes, Mut, Kraft, Schutz
2.goldgelbScheitelchakraviolettJophielConstanceWeisheit, Erleuchtung
3.rosaHerzchakragrünChamuelCharityGöttliche Liebe, Freiheit, Toleranz
4.weißWurzelchakrarotGabrielHopeReinheit, Disziplin
5.grünDrittes AugeindigoRaphaelMariaKonzentration, Wahrheit, Heilung
6.rubinrotSolarplexusgelbUrielDonna GraciaFrieden, Heilung, Harmonie, Dienen
7.violettMilz- bzw. SakralchakraorangeZadkielAmethystVergebung, Hingabe, Transformation
8.aquamarinStirnchakraNeue FarbeAquarielClarityUnterscheidungsvermögen,

Klarheit

9.magentaThymuschakraNeue FarbeAnthrielHarmonyAusgleich, Harmonie, Gleichgewicht
10.goldLungenchakrahellgrünValeoelPeaceInnere Ruhe, Fülle, Reichtum, Geborgenheit
11.pfirsichMentalchakrabraunrotPerpetielJoyFreude, vollkommener Plan, göttliche Aufgabe
12.opalSchwerpunkt-Chakra, TantienerdbraunOmnielOpalecenceWiedergeburt, Umwandlung

Weitere Hinweise zum Wirken der Erzengel in der Begleitung unseres Lebens, der Geistigen Heilung oder der Zuordnung der Reikigrade zu den Erzengeln finden Sie im Buch von Werner Hartung: Heilen mit den Kräften der Geistigen Welt, Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2014.

Nicht zu verwechseln mit den 12 „göttlichen” Strahlen der Erzengel sind die Erzengel-Symbole. Jeder Erzengel verfügt, von Ausnahmen abgesehen, über zwei Symbole, die über das Reikisystem oder die ursprüngliche Weihe-Energie eingeweiht werden können. Einige dieser Symbole sind unter bestimmten Voraussetzungen für interessierte Menschen freigegeben.



Essener

Die Essener [Betonung auf dem zweiten e] bildeten einen geheimen Konvent zur Praktizierung und Überlieferung des Wissens, das nach dem Untergang von Atlantis durch den Oberpriester Seraphis Bey und seine Begleitung nach Ägypten gebracht wurde. Über diese Gruppierung wurde uraltes Wissen über Jahrtausende erhalten. Zeitgenössische Bewegungen, die sich heute auf sie berufen oder sich nach ihnen benennen, missbrauchen den Namen und verfügen nicht über das Wissen, das sie vorgeben.

Die Gründung dieser Vereinigung von Männern und Frauen geht auf Henoch zurück. Sie erfolgte im Jahr 6723 vor der Zeitenwende (Ztw.). Als „Henoi”, „die Leute Henochs”, fanden sie sich zunächst am Mareotis-See in Ägypten. Erst 111 n. Ztw. wurden die letzten Siedlungen der Essener (u.a. das 1211 v. Ztw. gegründete Kumran am Toten Meer) unter dem Druck der Römer und des Christentums aufgerieben.
Die Essener standen in einer esoterischen Tradition, die sich bewusst in den Gegensatz zum letztlich immer wieder scheiternden Versuch stellte, atlantische Kultur durch das offizielle Pharaonen- und Priestertum zu erhalten. Beide Überlieferungsstränge waren jedoch wichtig und erforderlich. Bis ca. 4.000 v. Ztw. gab es wechselseitige Kontakte, bevor in der offiziellen Kultur Ägyptens das Wissen mehr und mehr korrumpiert und missbraucht wurde.
Die Essener lebten in Familienverbänden (Klein- und Großfamilien). Sie ernährten sich durch eine hoch entwickelte Landwirtschaft und vom Fischfang, lebten einfach und nach einem klaren Reglement.
Immer wieder sandten sie Heiler und Prediger beiderlei Geschlechts aus, auch in andere Teile der Welt, v.a. in den vorderen Orient und den asiatischen Raum, aber auch weit übers Meer bis nach Hawaii (Kahunas). Über die Essener-Gesandten wurde das ursprünglich atlantische Wissen über ein gesundes Leben und über Heilung also in andere Kulturräume gelenkt (z.B. das Yoga oder geomantisches Wissen).