Glossar

Magie

Was ist Magie ?

Energetische Produkte menschlichen Willens können „magisch” verstetigt werden. Dies bedeutet, dass sie nicht mehr nur situationsbezogen wirken, sondern in längeren Raumzeiten oder gar unendlich, wenn sie nicht befristet oder aufgelöst werden.

Der Wunsch kann (wie im Sprichwort) Befehl werden für die Lebenskraft, sich gegenüber einer bestimmten Person unter bestimmten Bedingungen besonders zu verhalten. Wünsche dieser Art entwickeln sich somit zu eigenständigen energetischen Existenzen, die programmiert sind, eine besondere Aufgabe zu verrichten.

Menschen, die dazu besonders befähigt sind, arbeiten magisch. Magier (Zauberer) „bändigen” Energien mit speziellen Techniken zu bestimmten Zwecken.

Sind diese Zwecke nützlich im Sinne des Einen Gesetzes, d. h. dienen sie ausschließlich der Schöpfung aus der Liebe heraus, nennt man sie „weißmagisch”. Werden sie mit dem Ziel definiert, andere Menschen in Abhängigkeit zu bringen oder ihnen zu schaden, nennt man das „schwarzmagisch”.

Abhängigkeit beginnt dort, wo Selbstbindungen eingegangen werden, die den freien in Willen für einige Zeit oder für die Zukunft einschränken oder gar gänzlich aufheben. Zu nennen sind hier Versprechen, die man sich selbst gibt (Schwüre) und zu denen man ggf. auch Zeugen ruft (so auch Gott selbst). Schwüre, Gelübde und Versprechen sich selbst und anderen Gegenüber sind bindend (meist über ein Leben hinaus!), je nachdem wie intensiv sie gestaltet werden.



Mantra

Unter einem Mantra werden zunächst bestimmte Silben, Wörter, Laut- und Tonfolgen zu verstanden, deren Aufgabe es ist, unseren Geist zu beruhigen und zu zentrieren. Der Begriff „Mantra” besteht aus zwei Teilen, dem „man”, was soviel wie „Geist”, und dem „tra”, was übersetzt „Projektion” bedeutet. Die Wirkung von Mantras (oder Mantren) besteht aus einer Serie von Klängen, die das Bewusstsein heben oder verändern sollen, indem sie ständig wiederholt werden. Neben ihrer konzentrierenden Wirkung besitzen Mantras die Fähigkeit, unser Bewusstsein gezielt zu beeinflussen. Ein Mantra ist in solchen Zusammenhängen keine willkürlich gewählte Tonfolge, sondern wird als Klangstrom eingesetzt, der mit einem ganz bestimmten Inhalt in Verbindung steht. So gesehen stellt es eine Brücke dar, die wir für unseren Geist nutzen können.

Im Reikisystem und anderen energetischen Weihen dienen Mantren und Symbole als Schlüssel.



Medialität

Unter Medialität verstehen wir eine Begabung, über den durchschnittlichen Umfang menschlicher Sinneswahrnehmung hinaus Ebenen in der Geistigen Welt und dem Naturreich wahrzunehmen und mit dortigen Wesenheiten zu kommunizieren. Hierzu gehören Hellsichtigkeit (Farben, Bilder), Hellfühligkeit, Stimmenwahrnehmung, Wahrnehmung anderer Ebenen über Gerüche. Informationen über Zusammenhänge, die die Krankheit eines Menschen begründen oder mit beeinflussen (karmische Begebenheiten aus früheren Leben oder verdrängte Ereignisse des gegenwärtigen Lebens) sind ohne mediale Begabung nicht zugänglich. Medialität ist folglich die zweite Grundvoraussetzung Geistigen Heilens neben der Verfügung über heilende Energien und deren magischer Anwendung.

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Metathron

Metathron ist der „Herr des Lichts”, Bote des Einen (Gottes) gegenüber den Wesen seiner Schöpfung (von den Erzengeln bis zu den Hüterrassen). Metathron ist folglich kein Erzengel, wie oft behauptet. Einige Heilerinnen und Heiler können seinen türkisfarbenen Heilstrahl nutzen. Dieser ermöglicht starke heilende Eingriffe in die Schöpfung, beispielsweise Korrekturen bei genetischen Beeinträchtigungen. Mit seiner Energie bestimmt Metathron grundlegende Änderungen des Schöpfungsprozesses. Einer der Lenker des türkisfarbenen Strahls ist Hennoch.